Turnierbestimmungen

Gespielt werden jeweils ein Mannschafts- und ein Einzelturnier Damen und Herren.

Beim Deutschlandturnier im Tischtennis der Damen und Herren besteht die Mannschaft der teilnehmenden Oberfinanzdirektion aus vier Spielern/Spielerinnen. Es können jedoch auch Finanzamtsmannschaften an den Start gehen, die sich durch eine(n) Spieler(in) eines anderen Amtes des gleichen OFD-Bezirks verstärken dürfen.

I. Mannschaftsturnier

System „Swaythling-Cup“

Eine Mannschaft kann von den gemeldeten Spielern/Spielerinnen in jedem einzelnen Mannschaftskampf in den Einzeln nur drei einsetzen. Es ergeben sich höchstens sechs Einzelspiele und ein Doppel, das frei aufgestellt werden kann. Das Spiel ist mit dem vierten Siegpunkt einer Mannschaft beendet.

Gespielt wird der Mannschaftswettbewerb nach folgendem System:

Mannschaft I:  Spieler/in A 1 – A 3,   Mannschaft II:  Spieler/in B 1 – B 3

1. Spiel A 1 B 2
2. Spiel A 2 B 1
3. Spiel A 3 B 3
4. Spiel Doppel Doppel
5 Spiel A 1 B 1
6 Spiel A 3 B 2
7 Spiel A 2 B 3

Eine andere Reihenfolge ist nicht gestattet.

Vor Beginn des Spiels wird durch Los entschieden, welche Mannschaft die Wahl zwischen A und B hat. Anschließend stellen die Mannschaftsführer wegen der vorgeschriebenen Reihenfolge der Abwicklung ohne Kenntnis der Mannschaftsaufstellung des Gegners ihre Mannschaft nach den folgenden Bestimmungen auf:

Der auf der Mannschaftsaufstellung bestplatzierte Spieler einer Mannschaft ist an Platz 1 aufzustellen. Die weitere Aufstellung der Plätze 2 und 3 ist frei wählbar (abweichend zum Regelwerk Pokalspielbetrieb des DTTB). Das Doppelpaar braucht der Mannschaftsführer jedoch erst nach den ersten drei Einzelspielen zu benennen.

Bei der Aufstellung der Austragungsform (siehe III.) sind die Platzierten 1 bis 4 des vorangegangenen Deutschlandturniers grundsätzlich zu setzen. Der Ausrichter kann nach Absprache mit dem Spartenleiter von dieser Setzung abweichen, wenn die gemeldeten Spielstärken (siehe II.) dies erforderlich machen.

II. Einzelturnier

Der Austragungsmodus wird vom Ausrichter mit dem Spartenleiter jeweils aktuell festgelegt. Die Vorrunde soll möglichst in Gruppenspielen (Jeder gegen Jeden) ausgetragen werden, um das Turnier dann mit der KO – Runde fortzusetzen.

Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe erreichen die KO -Phase. Da die KO – Runde höchstens mit dem Achtelfinale starten soll, können ggf. noch Vorspiele erforderlich sein.

Im Rahmen der Meldung zu den Mannschafts- und Einzelwettbewerben sind dem jeweiligen Ausrichter zwingend die aktuellen Spielstärken (der aktuelle TTR-Wert und - falls dieser nicht vorhanden ist - die Ergebnisse der vorangegangenen Saison - z.B. Oberliga, Brett 1, 24:10) rechtzeitig mitzuteilen. Diese sind von der Turnierleitung mit dem Spartenleiter Tischtennis zeitnah vor Turnierbeginn nach Veröffentlichung der QTTR Werte August abzustimmen.

Der Ausrichter nimmt dann in Zusammenarbeit mit dem Spartenleiter die Setzung gemäß den Bestimmungen des Deutschen Tischtennisbundes vor, wobei die Platzierten 1 bis 4 des vorangegangenen Deutschlandturniers zwingend durch die DFSH gesetzt sind. Eine (mögliche) weitere Setzung erfolgt durch die Turnierleitung in Absprache mit dem Spartenleiter unter Berücksichtigung der o. a. TTR-Werte oder der Spielklasse.

Der dritte Platz wird nicht ausgespielt - es gibt zwei dritte Plätze und zwei bronzene Medaillen (und zwei Preise!).

III. Der Austragungsmodus des Mannschaftsturniers wird vom Ausrichter nach Abstimmung mit dem Spartenleiter jeweils aktuell festgelegt.

In Abhängigkeit von der Anzahl der gemeldeten Mannschaften soll möglichst eine Vorrunde in Gruppenform ausgetragen werden. Die anschließende KO – Runde soll höchstens ab dem Viertelfinale starten.

Der Gruppensieger erreicht dabei auf alle Fälle die KO – Runde. Zur Vervollständigung der KO – Runde können sich in Abhängigkeit der gebildeten Vorrundengruppen auch die besten Gruppenzweiten qualifizieren.

Die Ermittlung der besten Gruppenzweiten erfolgt in der Art und Weise, dass für alle Gruppen eine gleiche Gruppengröße gebildet wird. In Gruppen mit größeren Starterfeldern werden für diesen Zweck die Ergebnisse gegen die schlechter platzierten Teams aus der Wertung genommen. Anschließend werden die Ergebnisse der noch in der Gruppe verbliebenen Mannschaften betrachtet und die Reihenfolge wird nach dem Verhältnis der Siege und Niederlagen, sowie dem Verhältnis der gewonnenen zu den verlorenen Spielen gebildet.

Tritt beim Vergleich der gewonnenen zu den verlorenen Spielen die gleiche Differenz auf, ist die Mannschaft mit den meisten gewonnenen Spielen als beste einzustufen.

Ergibt sich beim gruppenübergreifenden Vergleich ein Gleichstand zwischen mehreren Teams, ist als nächstes das Verhältnis der gewonnenen zu den verlorenen Sätzen zu ermitteln. Besteht hier erneut eine Gleichheit, erfolgt die Einstufung nach der Anzahl der meisten gewonnenen Sätze. Führt dies wieder zu einem Gleichstand ist als nächstes das Verhältnis der gewonnenen zu den verlorenen Bällen (gespielten Punkten) zu ermitteln. Bei einem erneuten Gleichstand, erfolgt die weitere Einstufung nach den meisten gespielten Punkten. Sollte dann noch immer ein Gleichstand zwischen mehreren Mannschaften bestehen, entscheidet das Los.

IV. Schiedsgericht

Über Zweifelsfragen oder Streitigkeiten entscheidet ein Schiedsgericht, das aus dem Turnierleiter, seinem Stellvertreter und dem Spartenleiter besteht.

V. Qualifikation zum Internationalen Finanzsportturnier

Der Sieger und Zweitplatzierte des Herrenturniers und die Siegerin und Zweitplatzierte des Damenturniers qualifizieren sich für das Internationale Finanzsportturnier. Sollten die Qualifizierten nicht am Internationalen Finanzsportturnier teilnehmen, obliegt die Entscheidung über jede weitere Nominierung dem Vorstand der DFSH nach Rücksprache mit dem Obmann Tischtennis.

Die in der 26. DFSH-Mitgliederversammlung am 30.08.2018 in Chemnitz geänderten Turnierbestimmungen treten ab dem Deutschlandturnier 2019 in Kraft.

Alle Teilnehmer/innen am Deutschlandturnier erkennen mit ihrer Meldung die Turnierbestimmungen an.